J U N G E   F R A U    -     1. M E N S T R U A T I O N 

Foto: Copyright Ina Schönbrunner und Michaela Egger 

Junge Frau- 1.Menstruation, das 1.Ei-mit rotem Band, der Hase als Mondtier und beginnenden Fruchtbarkeit, das Einhorn als Symbol der Jugend, die Seerose als erstes Erwachen der körperlichen sinnlichen Kraft, das beginnende rote Fließen des Menstruationsblutes - der Schlüssel zur Weiblichkeit

 

Übergang vom Mädchen zur Frau

Eintritt in den monatlichen Zyklus

Phase der Erneuerung, des Entstehens und Wachsen

rosa-weiß, zunehmender Mond, Frühling

von der Mensis bis zum Eisprung

                                   von der Wintersonnenwende bis zu Beltane                                 Imbolc und Frühlings Tag- und Nachtgleiche

Apfelbaum, Hase, Mondstein

 

Meditation und Ritual zur 1. Mensis

Feier als menstruierende Frau 

Meditation zum Archetyp der Jungen Frau

 

                                         Freitag     18  - ca. 22 Uhr und                                                                   Samstag    9  - ca. 18 Uhr

                                         Energieausgleich € 156,00                                                               inkl. Getränke, Obst und Pausenfüller

 

 

Archetyp der Jungen Frau:

 Unbekümmertheit, ungebunden, spielerisch, voll Leichtigkeit und Freude, Lebenslust, sich selbst gehörend, Freiheit, dynamisch, aktiv, Selbstvertrauen, Neubeginn, Unabhängigkeit, gesellig, kommunikativ, erstes Erwachen/Erblühen  der weiblichen körperlichen Kraft, Schützen und verantwortliches, achtsames Hegen und Pflegen des sich gerade entwickelten weiblichen Körpers, kein zur Schau stellen oder prostituieren des Körpers, Übergang vom            Kind (Mädchen) zur Frau, Zeit vor der ersten Mensis bzw. zwischen Mensis und Eisprung.            

Dieser Archetyp entspricht der Erneuerung, des Entstehens und Wachsen und ist symbolisch dem Frühling zugeordnet, der Zeit zwischen der Wintersonnenwende und Beltaine.

     So wie sich die Natur nach der Ruhephase des Winters regeneriert und zu neuem Leben            erwacht, so steht die Junge Frau stellvertretend für die Zeit nach der Menstruation               bis zum Eisprung.

Der Zyklus beginnt von Neuem, man fühlt sich frisch, gereinigt, gestärkt und mit Schwung         und Energie werden nun alle Arbeiten welche vor der Mensis nicht mehr erledigt wurden,          mit spielerischer Leichtigkeit und Freude in Angriff genommen.

Es ist die Zeit der Jugend, der Unbekümmertheit, die Energien sind nach außen gerichtet,                       Ideen und Projekte werden nun verwirklicht und in die Tat umgesetzt.                  Freude, Vergnügen und Spass stehen im Vordergrund, Kommunikation und Geselligkeit werden vertieft.

Die neu gewonnene Energie und Kraft des Körpers wird in dieser Phase durch farbenfrohe  und körperbetonte Kleidung ausgedrückt, jedoch auch in weiß als Hinweis auf das Neue, noch Unverbrauchte und Gereinigte. Es ist eine sehr gute Zeit um seine Ernährung umzustellen, mehr Bewegung zu machen, zu tanzen oder Körperübungen zu erlernen.

Der körperliche Liebesakt ist in dieser Phase jugendlich, sinnlich und erfrischend.

In unserem Kulturkreis mit seinem Jugendwahn ist dieser Archetyp momentan vorherrschend. Er wird als maskulin (das Männliche in der Frau) bezeichnet, da er stark nach außen  gerichtet ist. Doch er ist nur ein Teil des Weiblichen.

      Wird dieser Archetyp zu stark gelebt was bei sehr vielen Frauen der Fall ist, sei es im          Beruf oder vor allem als alleinerziehende Mutter kann sich das Weibliche nicht entfalten            bzw. wird abgelehnt oder verdrängt.

    Der Intellekt übernimmt das Leben, Gefühle und Intuition werden als schwach und              destruktiv empfunden. Passivität wird als verschwenderische Zeit bezeichnet.

       Alles ist vom TUN geprägt, man entfernt sich immer mehr von seinem Inneren,           Kontrolle übernimmt das Leben, anstatt sich dem Fluß hinzugeben.

           Vertrauen, Hingabe, Empfangen, ein sich Fallen-Lassen wird immer schwieriger                   da sich das Leben großteils im Kopf abspielt.

 In Beziehungen wird die männliche Rolle übernommen, der körperliche Liebesakt wird nebenbei erledigt, alles andere scheint wichtiger zu sein.

     Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung werden Beziehungen vorgezogen,                 wechselnde Partner, One-Night-Stands etc. als Ersatz für Liebe und Nähe gesucht.  

                Die Mensis wird als störend empfunden, der Körper hat zu funktionieren und                           wird mit Hormonen und dergleichen ruhiggestellt.

         Die Pille etc. erschafft jedoch einen linearen (männlichen), künstlichen Zyklus                                  Die meisten Frauen kennen die einzelnen Phasen überhaupt nicht, da sie sich nicht mehr zyklisch, sondern linear durchs Leben bewegen

Was bewirkt die Pille beziehungsweise die Hormone im weiblichen Körper :

                    Es erfolgt kein Eisprung mehr, dh die Funktion der Eierstöcke wird ausgeschaltet.

Künstliche Hormone ersetzen die natürlichen was sich besonders über das Gehirn auswirkt

 

Die Menstruation ist künstlich und nicht mehr mit den Mondrhythmen im Einklang.             Die Verbindung zum Urweiblichen wird vollständig abgetrennt.

 

    Bei Erkrankung der weiblichen Organe wird ebenfalls der männliche Weg beschritten.                  OP, Chemo und Bestrahlungen werden bevorzugt um schnellst möglichst wieder                                     zum alten Weg zurückzukehren, bzw. wird dieser nie verlassen.                        Am besten man schneidet vorher schon alles weg damit man später keine Probleme                 damit hat, denn der weibliche Körper reagiert auf diese männliche Lebensweise                                                         besondern stark und intensiv.                                                      Es erfolgt meistens auch keine Auseinandersetzung mit der Ursache der Krankheit.  

             

              Junge Mädchen welche in den Zyklus eintreten haben oft große Probleme.               Abgesehen von den Äußerlichkeiten und den Veränderungen in ihrem Körper gibt es keine         Mentorin mehr die Ihnen in diesem so wichtigen Abschnitt ihres Lebens zur Seite steht                        und sie behutsam auf ihrem Weg zur Frau vorbereitet und begleitet.                  Magersucht und Bulimie sind hier oft Ausdruck der Verweigerung.

      Schlank- und Schönheitsidole sind ebenso Fallen, wie die Genderbewegung welche das                  Körperliche verdrängt und nur das Psychische hervorhebt bzw. der Feminismus                 welche Frauen in die Männlichkeit drängt und alles Weibliche ablehnt. 

    Es ist mir deshalb ein großes Bedürfnis Mädchen in diesem so wichtigen Lebensabschnitt                                                          zu begleiten und zu führen.                                               

Wird dieser Archetyp als Teil der weiblichen Natur gelebt und die anderen Phasen miteinbezogen kann er zu einer großen Bereicherung im Leben einer Frau werden.

Er stellt das Yang im Yin dar.

  


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